„Gestehstu zu, daß dein Geist den du beÿ dier gehabt, Hensel geheißen...“: Teufelsbuhlschaft in frühneuzeitlichen Hexenverhörprotokollen aus Grünberg in Niederschlesien

Jarochna Dąbrowska-Burkhardt

Abstract


Im Zentrum dieses kulturlinguistisch sprachhistorischen Beitrags stehen Aspekte, die Einblicke in die Versprachlichung der Beziehung von den Konzepten `Hexe´ und `Teufel´ gewähren. Speziell handelt es sich um die Darstellung des Teufelspakts bzw. der Teufelsbuhlschaft, die mit der Beschreibung des Aussehens, der Aktivitäten und der Bezeichnungen von den am Pakt Beteiligten einhergehen.Das Untersuchungskorpus des Beitrags stellt eine Protokollabschrift aus Grünberg in Niederschlesien dar. Die Abschrift wurde 1665 vom Grünberger Stadtschreiber angefertigt und trägt den Titel: „Extract: Protocolli Judicÿ Grünbergensis ex actis Inqvisitionaliby Proccesii criminali contra Maleficas de annis 1663. 1664. 1665.“ Die Analyse soll veranschaulichen, auf welche Art und Weise in den Grünberger Akten das Phänomen der Teufelsbuhlschaft zum Ausdruck gebracht wird.

Keywords


Hexenverhörprotokolle; kulturlinguistische Sprachgeschichtsschreibung; Teufelsbuhlschaft; Grünberg in Niederschlesien

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ISSN: 2000-3560